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Brückenbau im Eisenbahnhochgeschwindigkeitsverkehr VDE 8.2: Bahnmagistrale Nürnberg – Berlin, Teilabschnitt Erfurt – Leipzig/Halle

 

Wie jedes Jahr im Herbst konnten Studenten der Fakultät für Bauingenieurwesen an der vom Institut für Massivbau organisierten eintägigen Exkursion teilnehmen, um die praktische Umsetzung ihres erlernten Wissens zu erleben.

Die diesjährige Exkursion führte die 32 Teilnehmer unter der Leitung von Herrn Prof. Marx auf die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke der Bahn, die künftig den östlichen Nord-Süd Korridor für Personen- und Güterzüge zwischen München und Berlin bilden wird.

Der Teilabschnitt Erfurt – Leipzig/Halle besteht aus einer 123 km langen Strecke, die durch 3 Tunnel und über 6 Talbrücken führt.

Angefangen hat der Tag mit der Besichtigung der Saale-Elster-Talbrücke. Das 6,5 km lange Bauwerk überquert die Saale-Elster-Aue südlich von Halle. Bemerkenswert waren die ökologischen Randbedingungen, die zu ungewöhnlichen Technologien und Abläufen geführt haben, sowie die Ausbildung eines aufgeständerten Abzweiges zur Anbindung der Stadt Halle (Saale).

Unser Weg führte uns dann zum „Highlight“ unserer Exkursion, der Unstrut-Talbrücke, die über 2,7 km das Tal überspannt. Das ruhige, klar gegliederte aber imposante Erscheinungsbild wird durch 4 sprengwerkartige Bögen geprägt. Aber nicht nur die Ästhetik ist an diesem Bauwerk erwähnenswert, sondern auch die lagerlose, semiintegrale Bauweise, die sich ganz klar von der Rahmenplanung - wie sie beispielsweise bei der Saale-Elster-Talbrücke ausgeführt worden ist - unterscheidet.

Nach einem blitzschnellen Aufenthalt am Informationszentrum Finnetunnel war unsere letzte Station die 1 km lange Gänsebach-Talbrücke. Die moderne Eisenbahnbrücke beeindruckte die Gruppe nicht nur durch ihre Größe, sondern auch durch ihre Schlankheit und ihr Tragsystem. Maßgebend bei der Planung dieser Brücke sind die durch Hochgeschwindigkeitszüge induzierten dynamischen Einwirkungen, die bei diesem Stützenraster erhebliche Auswirkungen auf das Tragverhalten des Bauwerkes haben.


Mehr Infos zu dem Vorhaben unter www.vde8.de

 

Wir danken der DB ProjektBau GmbH und ihren Partnern für die Organisation und die Führungen.

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