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Strategien und Methoden des Life-Cycle-Engineerings für Ingenieurbauwerke und Gebäude

Leitung:Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx, Dr.-Ing. habil. Michael Hansen
Bearbeitung:Christoph von der Haar
Laufzeit:01.07.2010 - 31.12.2012
Förderung durch:Niedersächsische Technische Hochschule (NTH)
Bild Strategien und Methoden des Life-Cycle-Engineerings für Ingenieurbauwerke und Gebäude

Lebensdauermanagement bzw. Life-Cycle-Engineering (LCE) umfasst alle Maßnahmen zur Sicherstellung der Funktionalität der Bauwerke während aller Lebensphasen. Dies ist eine der großen Herausforderungen an das Bauen in der Zukunft, da die zur Verfügung stehenden Ressourcen knapper werden und die langzeitige Nutzbarkeit der Infrastrukturanlagen nach Kriterien der Nachhaltigkeit, wie der technischen Sicherheit, der Wirtschaftlichkeit sowie der ökologischen Anforderungen, gewährleistet sein muss.

Dieser Aufgabe widmet sich das NTH-Top-Down-Projekt „Strategien und Methoden des Life-Cycle-Engineerings für Ingenieurbauwerke und Gebäude“, das aus Mitteln der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) ab 1.7.2010 mit einer Summe von insgesamt 2,8 Mio. Euro gefördert wird. Am Projekt wirken ca. 25 Doktoranden aus 15 Arbeitsgruppen von 13 Instituten der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig mit.

Zentrales Ziel des NTH-Verbundprojektes ist die koordinierte, konzeptionelle Entwicklung eines prädiktiven Lebensdauermanagementsystems, welches probabilistisch basierte Degradations-, Prognose-, Überwachungs- und Bewertungsmethoden integriert sowie dessen exemplarische Anwendung für Ingenieurbauwerke, Gebäude und Küstenschutzanlagen aufzeigt.

Hierbei sind spezielle Modelle, Verfahren und Methoden der Bauwerksanalyse weiterzuentwickeln und mit dem Lebensdauermanagementsystem zu verknüpfen. Die Bewertung der diskret oder kontinuierlich gemessenen und prognostizierten Zustandsveränderungen soll im Lebensdauermanagementsystem erfolgen, um mit Hilfe der Prognosemodelle auch die zukünftige Entwicklung des Bauwerks beurteilen und zeitnah konkrete Erhaltungsmaßnahmen ergreifen zu können.

Forschungspartner:

  • Institut für Massivbau, Leibniz Universität Hannover
  • Technische Universität Braunschweig

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