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Suction Bucket Gründungen als innovatives und montageschallreduziertes Konzept für Offshore-Windenergieanlagen

Leitung:Prof. Dr.-Ing. Steffen Marx
Bearbeitung:Christoph von der Haar, Boso Schmidt
Laufzeit:01.06.2012 - 31.05.2014
Förderung durch:Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Bild Suction Bucket Gründungen als innovatives und montageschallreduziertes Konzept für Offshore-Windenergieanlagen

Die Offshore Windenergie stellt eine der vielversprechendsten Technologie im Bereich der erneuerbaren Energien dar. Allerdings entstehen bei der Montage der Gründungsstrukturen durch die Verwendung von Rammpfählen erhebliche Schallemissionen, die teilweise weit oberhalb der Grenzwerte des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) liegen.

In dem Verbundvorhaben wird die Gründung von Offshore Windenergieanlagen mit Suction Buckets untersucht, die zu vernachlässigbaren Schallemissionen bei der Montage führt. Obwohl diese Technik in der Öl- und Gasindustrie etabliert ist, wurde sie in der Offshore-Windenergie bisher in Deutschland nicht erfolgreich angewendet. Im europäischen Ausland befindet sich diese Gründungstechnik noch in einem Pilotstadium.

Das Gesamtziel des beantragten Vorhabens ist die Beurteilung der Machbarkeit, der Anwendungsmöglichkeiten und -grenzen sowie die Schaffung der erforderlichen Grundlagen für die Planung, Bemessung und Errichtung von Suction Bucket Gründungen aus Stahl und Stahlbeton in deutschen Offshoregebieten unter Beachtung von ökologischen und ökonomischen Aspekten.

In dem Verbundvorhaben wird ein Jacketstrukturdesign mit Transport- und Installationskonzept unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten entwickelt. Installations- und Betriebszustände werden unter besonderer Berücksichtigung der Boden-Bauwerksinteraktion untersucht. Die Verwendung von alternativen Baustoffen und Designs wird analysiert. Numerische Modelle in unterschiedlichen Detailierungsstufen werden entwickelt und implementiert.

Das Projekt WindBucket wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages.

Forschungspartner:

  • Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik(IWES), Abteilung Anlagensimulation und -bewertung (ASB)
  • Fraunhofer IWES, Projektgruppe Tragstrukturen (PGTS), Hannover
  • OVERDICK GmbH & Co. KG, Hamburg
  • Institut für Baustoffe, Leibniz Universität Hannover
  • Institut für Geotechnik, Leibniz Universität Hannover
  • Institut für Massivbau, Leibniz Universität Hannover
  • Institut für Stahlbau, Leibniz Universität Hannover
  • Institut für Statik und Dynamik, Leibniz Universität Hannover 

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