Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Massivbau
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Massivbau
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Nominierung für den Hochschul- und Wissenschaftspreis des StartUp-Impuls Ideenwettbewerbs für zwei Nachwuchswissenschaftler

Hannover. Mit den Worten: „Sie haben sich im harten Konkurrenzkampf unter den 99 Teilnehmern durchgesetzt“, beglückwünschte Björn Höhne, Projektleiter bei Hannover Impuls, die beiden Wissenschaftler Sebastian Schneider und Ralf Herrmann zur Nominierung zum Hochschul- und Wissenschaftspreis des StartUp Ideenwettbewerbs. Damit haben die beiden Forscher des Instituts für Massivbau der Leibniz Universität Hannover die Endrunde des mehrstufigen Wettbewerbs mit Ihrer Geschäftsidee, die sie in Form eines Business Canvas Models eingereicht haben, erreicht. In der Endrunde befinden sich nun die drei besten Ideen für den Hochschul- und Wissenschaftspreis.

Die beiden Forscher haben als Team Sempres eine Geschäftsidee entwickelt, wie ihre exzellenten Forschungsergebnisse sowohl technologisch weiterentwickelt, als auch industriell genutzt werden können.

„Für mich ist es wichtig, dass die Forschungsergebnisse nicht in der Schreibtischschublade verschwinden, sondern gewinnbringend für die Gesellschaft und die Wissenschaft eingesetzt werden können.“, sagte Ralf Herrmann.

Im Rahmen ihrer Arbeiten haben die beiden Nachwuchswissenschaftler ein Resonanzprüfstandskonzept entwickelt, mit dem die Sicherheit von Brücken, Windenergieanlagen und anderen Bauteilen experimentell überprüft werden kann.

„Die Sicherheit dieser Komponenten liegt im Interesse aller, sowohl der Ingenieure, die diese entwerfen, als auch der Menschen, die sie tagtäglich nutzen“, ergänzt Sebastian Schneider.

Im Prinzip handelt es sich bei einem Resonanzversuchsstand um eine Maschine, die in der Lage ist, Bauteile so lange definiert zu belasten, bis diese versagen. Aus den Laborergebnissen können beispielsweise Aussagen darüber abgeleitet werden, wieviele Schwerlasttransporte eine Brücke überqueren, wieviele Stürme auf eine Windenergieanlage einwirken und wieviele Züge ein Gleis befahren können.

Als Vorbild für Ihre Geschäftsidee dient die Innovationskultur der USA, wo junge und dynamische Unternehmensgründer an der Universität versuchen, die Welt ein Stück weit durch revolutionäre Ideen zu verbessern. Durch langfristige Technologieentwicklungen soll sich im Universitätsumfeld ein leistungsstarktes Wirtschaftschaftsgefüge entwickeln. Das Potential dazu hat die Technologie auf jeden Fall.

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Unterstützung durch erfahrene Mentoren, die mit wertvollen Tipps die Entwicklung vorangetrieben haben. In den letzten fünf Jahren haben die beiden Forscher das Resonanzversuchsstandskonzept in eigenen Forschungsprojekten, aber auch in weiteren Drittmittelprojekten anderer Forscher des Instituts am Standort Marienwerder eingesetzt. Um die technologische Entwicklung in der Wissenschaft überhaupt stemmen zu können, müssen Fortschritt und Erzeugung von wissenschaftlichen Ergebnissen immer Hand in Hand gehen.

Als Vorbereitung auf das Finale nehmen die beiden Mitarbeiter an einem Pitch-Training teil, um ihren Pitch, also der Vorstellung ihrer Idee vor der Jury, noch den letzten Feinschliff zu geben.

In der kommenden Woche wird ein Kurzfilm gedreht, der dann auf der Prämierungsfeier vom StartUp-Impuls Ideenwettbewerb am 01. März 2017 gezeigt wird.